Gemeinschaft

Allein, allein, das möchte niemand sein.
Er sucht Gemeinschaft, die ihn mag,
wünscht einen Freund für jeden Tag.

Allein, allein, das kann gar nicht sein.
Er braucht ein Haus, Brot, Kleid und Licht.
Alleine schaffen kann er´s nicht.

Allein, allein, das darf auch niemand sein.
Wer ganz auf sich allein gestellt,
ist übel dran in dieser Welt.

Allein, allein, das soll auch niemand sein.
Der eine trägt des anderen Last,
die eine Hand die andre fasst.

Stell dir einmal vor, du müsstest ganz alleine leben. Du hättest keine Familie die dich trösten könnte, wenn du traurig bist, keine Freunde, mit denen du lachen und weinen kannst, und keinen Spielkameraden, mit dem du spielen kannst.
- Das Leben wäre schrecklich einsam. Kein Mensch kann ganz alleine sein, ohne Liebe, Trost und Hoffnung. Deshalb leben Menschen zusammen in Gemeinschaften. In einer Gemeinschaft helfen sich die Menschen gegenseitig und sind füreinander da, in guten wie in schlechten Zeiten.
Die kleinste Gemeinschaft ist die Familie. Weitere Gemeinschaften sind Wohngemeinschaften, wo viele Menschen zusammenleben, Dorfgemeinschaften oder gar die Gemeinschaften der Menschen in einer Stadt. Auch ein Volk ist eine Gemeinschaft.
Auch Jesus hat nicht allein gelebt. Er hatte eine Familie und viele Freunde um sich. Er hat sie eingeladen, mit ihm zusammen zu leben. Seine Freunde sind mit Ihm im Land umhergezogen und haben anderen Menschen von dem Weg erzählt, auf dem sie Gott finden können. Viele Menschen haben sich ihnen angeschlossen. Sie nennen sich Christen, weil sie so leben wollen wie Jesus Christus. Auch diese Zusammenkunft ist eine Gemeinde. Christen helfen anderen, den Weg zu Gott zu gehen.

Von Jesus will ich singen,
von Jesus, meinem Freund.
Sein Wort, sein Tun, sein Leben
als Licht am Weg mir scheint.

Er brachte frohe Botschaft:
"Gott ist für alle da,
für Große und für Kleine,
für Menschen fern und nah."

Den Armen gab er Hoffnung,
den Hungernden das Brot.
Er segnete die Kinder,
half Kranken in der Not.

Er brachte Gottes Güte
in vieler Menschen Haus.
Er schloss auch nicht die Sünder
von seiner Liebe aus.

Aus Liebe zu den Menschen,
aus Liebe auch zu Gott
war er bereit zu sterben,
ging er in seinen Tod.

Gott gab ihm neues Leben,
Er ließ ihn nicht im Stich.
Was Er getan an Jesus
ist Hoffnung auch für mich. :-)